Feature

SNAPPED N.Y.C. Part II

PERSOL

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SNAPPED N.Y.C. Part II

Fotos LANCE CHESHIRE
Creative Director KEITH S.WASHINGTON
Location NEW YORK CITY

4SEE Magazin begibt sich auf die Suche nach dem Herzschlag der Metropolen dieser Welt. Für unser neues Editorial SNAPPED gehen wir auf die Straße und fühlen nach dem Puls der Zeit.

persolnyc_05NAME: Kumar Mitra
JOB: Koch
BRILLE: PERSOL P0 3129S 24/57

persolnyc_08NAME: Norma Tarquino
JOB: Held
BRILLE: PERSOL 3128V 95

NAME: Rocio Ferrua
JOB: Held
BRILLE: PERSOL 31229S 24/57

persolnyc_04NAME: Jose R. Velez
JOB: Parkhaus Mitarbeiter
BRILLE: P03132S 95/4N

persolnyc_07NAME: Gregory Wheeler
JOB:  Schuhpolierer
BRILLE: PERSOL P0 3128V 95

persolnyc_01NAME: George Esposito
JOB: Fleischer
BRILLE: PERSOL P0 3132S 24/33

persolnyc_02NAME: Matilal Debroy
JOB: Werbeschildläufer
BRILLE: PERSOL P0 3132V 95

persolnyc_09NAME: Kenny Redguard
JOB: Bauarbeiter
BRILLE: P0 2388S 1039/30

Fashion

Trend Report

Alan Optical, BROOKLYN N.Y.

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Steven Alan, Gründer von Steven Alan Optical

Text MIO HAYASHI

Seit der Eröffnung seiner ersten Boutique im Jahr 1994 spricht Steven Alan urbane Großstädter mit seiner zeitlosen minimalistischen Ästhetik an. Seine 2013 lancierte Brillen-Kollektion vervollständigt seine Ready-To-Wear-Linie und soll die Marktlücke zwischen, in seinen Worten, „übertrieben designt und zu langweilig” füllen, ohne dabei „maßlos teuer” zu sein.

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Zu den beliebten Modellen zählen unter anderem italienische Azetat-Rahmen in Schildpatt-Optik. Für die nächste Saison werden mehr runde Modelle und Metallfassungen entwickelt, als Reaktion auf die Beliebtheit der Bryce. Sein persönlicher Liebling ist die Malcolm aus Charcoal Crystal-Azetat.

Der Online-Shop bietet eine 3D-Anprobe, die über 900 Punkte des Gesichts erfasst, um einen authentischen Eindruck der Brillen zu vermitteln. Der Service entstand in Partnerschaft mit Ditto, dem Entwickler der Technologie, und Steven Alan Optical ist die erste US-Marke, die diese nutzt.

Für einen gelungenen Look empfiehlt er, Kontrast nicht nur durch Formen (z.B. eckige Rahmen für ein rundes Gesicht) zu kreieren, sondern auch, verschiedene Kleidungsstile auszuprobieren, um mehr Aufmerksamkeit auf die Augen zu lenken: „Je mehr Augenkontakt Sie von Ihrem Publikum bekommen, desto selbstbewusster werden Sie sich fühlen.”

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Steven Alan Optical
85 N. 3rd Street, Suite 116
Brooklyn, NY 11249, USA
www.stevenalanoptical.com

Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Steven Alan Optical

Art + Culture

NICOLA BONAVENTURA

4SEE Spotlight mit Safilos Kreativdirektor

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Brillen als Spiegel der Gesellschaft: 4SEE Spotlight mit Safilos Kreativdirektor Nicola Bonaventura

FOTOGRAF: Bert Spangemacher
INTERVIEW: Justin Ross

Beim Stichwort Designer-Eyewear kommen uns sofort grandiose Modehäuser wie Fendi und Dior, aber auch Industriegrößen wie Carrera in den Sinn. Safilo ist vielleicht kein so bekannter Name, obwohl die Firma für viele ikonische Brillen dieser Marken verantwortlich ist. Auch für Polaroid, Swatch, Celine und ganz aktuell für Elie Saab produziert sie unter Lizenz die berühmten Designer Brillen.

Wir trafen uns im Anschluss an einer Safilo Pressekonferenz im Berliner Soho House, auf der die aktuellen Herbst/Winter-Modelle vorgestellt wurden, mit Safilos Kreativdirektor Nicola Bonaventura zum Gespräch.
Die neue Kollektion beweist, wie mühelos Eyewear mit Trends und Lifestyle-Entwicklungen Schritt hält – Kategorien wie Athleisure und Future Tech kommen aus dem aktuellen Modedesign. Nicola und sein Team arbeiten absolut am Puls der Zeit.  Als Industrie-Insider verriet er uns, wie diese Trends für die jeweiligen Marken umgesetzt werden und wie sein kreativer Design-Prozess abläuft.

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Wie bist du Eyewear-Designer geworden?

Ich bin schon lange in dem Business. Mittlerweile mehr als fünfzehn Jahre. Ich habe meinen Abschluss an einer Design-Schule in Italien gemacht und bin dann als selbstständiger Grafikdesigner in der Modebranche tätig gewesen. Bald darauf wollte ich meine beiden großen Leidenschaften – Kunst und Produkt- bzw. Grafikdesign – miteinander verbinden und Brillendesign macht dies möglich. Man sucht künstlerische Inspiration und orientiert sich an der Mode, aber man muss auch ein Produkt fertigen, das aus festen Materialien hergestellt wird – man macht also auch Industriedesign. Es ist eine Mischung aus ‚weichen‘ und ‚harten‘ Skills und das hat mir von Anfang an gefallen. Seitdem habe ich bei verschiedenen großen Gruppen mitgewirkt. Ich hatte die Gelegenheit, mit weltweit agierenden Marken wie Giorgi Armani und Hugo Boss zu arbeiten. Von Anfang an war ich immer im Lizenzsektor tätig, zum Beispiel für Dolce & Gabbana.  Meine Stärke war es, dass ich die DNA einer Marke in den Business-Bereich übersetzen konnte.

Was kannst du mir über Safilo sagen – was macht die Marke einzigartig und worauf können wir uns in Zukunft freuen?

Neben Talent muss man einiges mitbringen, um das Produkt zu designen, aber man braucht auch ein gutes Verhältnis zu den verschiedenen kreativen Abteilungen der Marken. Wir haben mehr als 25 Abteilungen, die meisten von ihnen arbeiten unter Lizenzen, aber wir führen auch vier eigene Marken. Bei uns gibt es also ganz verschiedene Firmenstrukturen. Für unsere Produkte ist das entscheidend. Ich selbst arbeite zur Zeit eng mit Fendi und Celine zusammen. Zudem haben wir gerade ein wichtiges Projekt mit dem Uhrenhersteller Swatch gestartet. Und ich arbeite auch an dem Atelier-Segment, das Elie Saab lanciert, unsere erste Haute Couture-Marke in dieser Kategorie. Dieses Projekt ist ein ganz neues Abenteuer, denn die hohen Standards des Hauses müssen in die Brillenkollektion übersetzt werden.

Wie sieht das Verhältnis mit Marken aus, die bereits eine starke Identität haben, und wie entwickelst du passende Designs?

Unser Ziel ist es, den Wert jeder einzelnen Marke zu schützen und ihr gerecht zu werden. Wir wollen uns mit jeder einzelnen Marke verbinden, sie quasi heiraten, in ihre Design-DNA und ihre Designsprache eintauchen und eng mit dem Kreativ-Team der Marke zusammenarbeiten. Diese Beziehungen sind uns am wichtigsten, daraus ergeben sich dann attraktive Partnerschaften und schließlich das Design. Natürlich kann immer etwas schiefgehen, Fehler können immer passieren, aber mit einer starken Beziehung kann man weitermachen und daraus lernen. Safilos Ansatz ist da meiner Meinung nach in dem System von großen Marken und Lizenzierungen einzigartig. Insbesondere in der Produktentwicklung sind wir für unsere Arbeitsweise bekannt und werden dafür geschätzt.

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Mir ist aufgefallen, wie Safilo die aktuellen Designs präsentiert: die Modelle werden über verschiedene Marken hinweg nach größeren Trends in der Mode und im Einzelhandel gruppiert, zum Beispiel Athleisure. Welche Trends behältst du im Auge?

Es gibt eine Art natürlicher Inspiration, die von unseren Designern und auch von mir selbst kommt. Wir reisen, wir surfen im Internet, wir haben unsere Fühler ausgestreckt und spüren, was passiert. Gleichzeitig haben wir auch ein Team, das Trends bei Konsumenten analysiert. Sie setzen sich mit uns in Verbindung und gleichen mit den Designern ab, was in zwei Jahren wirklich Trend bei den Kunden sein wird. Meistens fangen wir mit der Ästhetik an, na klar, aber dieses Team geht vom Kundenverhalten aus. Oft führt das gar nicht zu einer anderen Ästhetik, sondern dazu, dass diese Ästhetik stärker in Verbindung zu den Menschen steht und ihrer Weise, ihr Leben zu leben und Produkte zu kaufen, die sie lieben. Wir passen unsere instinktiven Impulse und Interessen an die Forschung an. Das Ergebnis ist dann das, was du gestern Abend gesehen hast.

Wir finden heraus, was die großen Tendenzen in den nächsten Jahren sein werden, dann designen wir und bilden daraus drei große Gruppen. Natürlich ist Athleisure ein Trend, sowieso alles, was mit technischen Geräten, funktionalen Elementen und leistungsstarken Materialien zu tun hat. Zuerst war es ein Trend aus Konsumentensicht, denn die Menschen fokussieren sich gerade auf ihr Wohlbefinden. Gleichzeitig verfolgte die Industrie die selben Ideen, übersetzte sie aus dem Sport in die Mode. Deswegen ist man häufig überrascht, wenn Marken wie Givechy und Dior viele Materialien aus ganz unterschiedlichen Quellen mischen.

Carrera ist auch so eine Marke, die wir besitzen und die eine 60 Jahre lange Geschichte im Sport hat. Carrera fing 1956 mit Produkten für Sportarten wie Golf und Ski an, danach für Radfahrer und dann kamen natürlich Sonnenbrillen. Wir hatten die Chance, diese Marke neu zu gestalten, sie mit den Trends in Sport und Lifestyle und ihrer urbanen, sportlichen Attitüde zu verbinden. Für mich ist das ein perfektes Paar. Wir bieten Produkte an, die zur Mode gehören, aber auch Lifestyle-Produkte und Produkte für den Massenmarkt – quasi wie Polaroid. Mit der selben Haltung gegenüber der Ästhetik bedienen wir verschiedene Preisgruppen und Technologien.

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Worin unterscheidet sich deiner Meinung nach Eyewear für Männer und Frauen?

Heutzutage ist das sehr interessant, weil es diese geschlechtslosen Ansätze gibt, ein Megatrend überhaupt. Das führt zu einer Vermischung, durch die im Endeffekt die Form, die Farbe oder das Material bei vielen Marken für alle passend sein können. Viele der Brillen von gestern Abend, ob Sonnenbrillen oder Korrekturbrillen, können sowohl von ihm als auch von ihr getragen werden. Und dann gibt es Marken wie Fendi oder Max Mara, die von Anfang an für Frauen konzipiert waren und deren Produkte zweifellos für Frauen gemacht werden. Aber wenn ich zehn Jahre zurückdenke, dann hat sich in dieser Zeit einiges an dem Vorgehen geändert. Bis vor fünf oder sechs Jahren wurde ganz klar zwischen den beiden Kategorien unterschieden und wenige Produkte hatten diese Anpassungsfähigkeit für beide Geschlechter. Jetzt sind sie viel verbreiteter und für viele Marken haben sie sogar Priorität. Das spiegelt unsere Gesellschaft und unsere Lebensweise wider. Viele Länder behandeln Frauen gleichwertig, die Menschheit entwickelt sich weiter und unser Bild von Familie auch. Es geht hier wirklich um eine menschliche Veränderung und das zeigt sich eben auch in kleinen Dingen wie einem Produkt.

Dank Nicolas Einblicken in die Welt des Eyewear-Designs haben wir verstanden, dass Brillendesign kein Kinderspiel ist – es mag einfach aussehen, mit starken Farben, trendigen Technologien und Materialien Aufmerksamkeit zu erhaschen. Aber das Image einer weltberühmten Marke aufzugreifen und es mit viel Fingerspitzengefühl zu adaptieren und zu modernisieren, das ist ein unglaublich komplizierter Prozess. Einer, den Safilo und sein Kreativdirektor Nicola Bonaventura als unangefochtene Experten perfekt beherrschen.

Art + Culture

AEROSYN LEX MESTROVIC

Innovation in all ihren Formen

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Innovation in all ihren Formen: 4SEE-Spotlight auf Aerosyn Lex Mestrovic

Fotos JORGEN AXELVALL
Styling KEITH WASHINGTON
Interview JUSTIN ROSS

 

Aerosyn Lex Mestrovic hat sich mit seinen faszinierenden Kalligraphie-Arbeiten einen Namen gemacht. Seine Leinwände interpretieren zahlreiche kulturelle Einflüsse neu und bieten eine innovative Perspektive sowohl auf seinen eigenen Background als auch auf unsere globalisierte Welt. Seitdem er seinen typischen Stil entwickelt hat, arbeitet Aerosyn Lex mit einem multimedialen Konzept, das gekonnt zwischen freier Kunst, Video, Mode und Produktdesign übersetzt.

Seine Fähigkeit, emotionale Themen in beeindrucke Kunstwerke und Designstücke zu verwandeln, wird von Institutionen wie dem New Yorker MoMa, dem Weißen Haus und dem SCOPE Art Award 2014 geschätzt. Er arbeitete auch mit bekannten zeitgenössischen Designern wie Kenzo, Givenchy und Public School zusammen.

Wir haben uns getroffen, um über seine Arbeiten in Kunst und Mode zu sprechen und mehr über das symbolische Konzept, das seine jüngeren Werke durchzieht, zu erfahren. Dieser vielseitige Künstler hält 2016 noch einige Überraschungen bereit: Es erwarten uns gewagte Parfums von Sixth Sense und ausgefeilte Konzept-Schokoladen in Zusammenarbeit mit dem Park Hyatt an einem unserer Lieblingsorte – Tokio, Japan.

Kannst du etwas über deine zweidimensionalen Arbeiten erzählen? Sie erinnern an Kalligraphie.

Die Grundlage für die Werke sind Sprache und Kommunikation, weil sie mich einfach faszinieren. Und alles ist durchwoben von Multikulturalismus. Meine Biographie spielt da auf jeden Fall eine Rolle – ich komme aus Argentinien, wurde dort geboren, aber aufgewachsen bin ich in Miami in den USA. Mittlerweile habe ich vierzehn oder fünfzehn Jahre in New York gelebt und bin hier zur Schule gegangen. Ich habe auch in Japan gelebt und bin viel gereist. Mein Vater kommt aus Osteuropa, aus Kroatien. Meine eigenen Erfahrungen sind sehr global und in einen multikulturellen Teppich gewebt.

Für mich ist spannend, wie Technologie diese Idee von kultureller Identität komprimiert und Kommunikation im Kern ein wichtiger Aspekt ist. Ich übe Kalligraphie, seitdem ich ein Kind bin. Kalligraphie repräsentiert unsere menschlichen Worte visuell, wie wir Geschichten erzählen, wie wir kommunizieren, und wie wir Wissen gespeichert haben und speichern. Tatsache ist, dass es in jeder Kultur visuelle Schlüsselelemente gibt, ob nun Arabisch oder Sanskrit oder etwas Westliches, oder mit Pinselstrichen, wie in Asien. Es ist spannend, all diese Dinge zu mischen und dabei doch eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen.

AEROSYN-LEX_03EYEWEAR VON MAX PITTION
BIGSBY 47.7 IN DUNKEL BRAUN
LEATHER JACKET PAJAMA TOP VON LOEWE
WHITE OXFORD SHIRT VON DIOR
KRAWATTE VON KITSUNE

Deine Werke sind sehr mutig, denn Kalligraphie ist eine sehr präzise Kunstform. Sie sieht ganz einfach aus, aber sie ist von vielen Regeln bestimmt. Du nimmst diese Technik und definierst sie mit deinem multikulturellen Ansatz neu, in einem ästhetischeren Sinne.

Du hast total Recht. Vor allem den östlichen Stil der japanischen Kalligraphie muss man perfekt beherrschen, sonst fällt es sofort auf. Man muss absolut im Moment sein und dafür braucht man Konzentration, Selbstvertrauen und Geistesgegenwart. Es steckt eine Ehrlichkeit darin, die man nicht vortäuschen kann. Als Kind war ich davon fasziniert. Diese irgendwie abstrakten, gestenhaften, sehr gefühlvollen Arbeiten habe ich schon immer geliebt.

Wie ist deine Arbeitsweise heute? Wie sieht dein Prozess aus, wenn du ein neues Bild anfängst?

Während ich male, bin ich immer im Moment, aber es gibt definitiv einen Plan und es gibt zahlreiche Versionen, bevor ich das finale Gemälde anfange. Bewusstsein spielt dabei eine große Rolle. Ich hatte eine Ausstellung mit einigen neueren Werken in Tokio, die aus zwei verschiedenen Perspektiven funktionieren mussten. Es gab diese Ansicht aus drei Metern Entfernung, aber wenn man direkt davor steht, spielen die Pigmente und Farben selbst sowie ihr Zusammenwirken eine ganz andere Rolle. Ich mache viele meiner Farben selbst und von Hand, um ganz bestimmte Sättigungsgrade und chemische Reaktionen auf das Papier zu bringen. Das fällt vielleicht nicht auf den ersten Blick auf, aber man kann sie lange Zeit betrachten und immer wieder neue Aspekte und Facetten in meinen Arbeiten entdecken.

Hast du deswegen damit angefangen, Live-Videos von deinen Gemälden aufzunehmen? Um dieses Wechselspiel der Pigmente einzufangen?

Auf jeden Fall. Das ist vor einigen Jahren aus einem Auftrag für die BBC und Channel 4 entstanden, bei dem ich einen Kurzfilm über meine Kalligraphie drehen sollte. Ich hatte vorher noch nie etwas mit Film gemacht, aber ich hatte die Gelegenheit und es war das Schwierigste, was ich in meinem Leben getan habe. Es hat ein ganzes Jahr gedauert, Material für sechs Minuten Film zu produzieren. Ich wollte das Gemälde filmisch einfangen, aber das hatte ich einfach noch nie gemacht, also erfanden wir ein ganzes System und einen Prozess dafür. Ich habe extra die ganze Beleuchtung dafür entwickelt, mit einem Wandtisch und einer extrem hochauflösenden 5K-RED-Kinokamera, die die Bilder bis in die kleinsten Details aufnehmen kann. Diese Erfahrung hat mir wirklich neue Möglichkeiten eröffnet und sogar zu einer Ausstellung im MoMa geführt.

EYEWEAR VON MAX PITTON LIVINGSTON SIZE 47 IN BLACK INK
SHIRT VON DIOR
NAVY PULLOVER VON KITSUNE
KRAWATTE VON KITSUNE

Egal mit welchem Medium du arbeitest, alle deine Arbeiten verbindet deine konzeptuelle Arbeitsweise. Wie beeinflusst das dein Vorgehen, wenn du einen Ausflug von der freien Kunst in die Modewelt unternimmst?

Es gibt so eine Art Tabu, was Kunst in der Mode angeht, aber es gab immer Beispiele für erfolgreiche Experimente. Schiaparelli hat mit Dalí Schals designt, Yves Saint Laurent arbeitete mit Piet Mondrian zusammen, und jetzt macht Jeff Koons eine Kollektion mit H&M. Es gab immer Künstler in der Mode. Ich glaube, dass es erst jetzt normal geworden ist, seit Takeshi Murakami oder Stephen Sprouse für Louis Vuitton zum Beispiel. Ich persönlich liebe Mode, ich hänge an ihr; mein Interesse entspringt einer wahren Leidenschaft. Immer, wenn ich die Gelegenheit habe, an etwas zu arbeiten, sei es eine Modekollektion oder eine Skulptur oder ein Gemälde, investiere ich genau so viel Kreativität, Konzentration, Bedeutung und Überzeugung wie bei einer künstlerischen Arbeit. Alle sind gleich herausfordernd und erfüllend.

Könntest du dir vorstellen, mit einer Brillenmarke zu kollaborieren?

Das wäre super, so etwas habe ich bisher noch nicht gemacht. Während des Shootings für 4SEE bin ich das erste Mal mit Brillen so intensiv in Kontakt gekommen und es war ein sehr spannender Prozess. Machen wir’s!

Welche Rolle spielen Brillen bei deinem persönlichen Stil?

Ich beschäftige mich erst seit Kurzem damit. Ich habe gemerkt, dass Brillen sowohl ein Accessoire als auch etwas Praktisches sein können. Für mich waren Brillen bisher immer nur Gebrauchsgegenstände. Wenn man eine Brille braucht, dann trägt man eine, aber sonst nicht. Aber nachdem mir die Max Pittion-Brille so sehr gefallen hat, habe ich auch Interesse an den anderen Modellen und der ganzen Geschichte der Marke.

Erzähl mir etwas über deine aktuellen Projekte.

Zurzeit bin ich Teil eines vom Weißen Haus geförderten Programms namens „United States Japan Leadership Program”. Während meines zweijährigen Stipendiums arbeite ich mit Leuten vom Militär, Ärzten und Wissenschaftlern zusammen. Ich bin der einzige Künstler, das macht die Arbeit sehr interessant. Wir sind viel auf Konferenzen und in Kontakt mit Abgesandten, um eine stärkere Verbindung zwischen den beiden Nationen zu fördern. Die Arbeit ist auf jeden Fall spannend und macht Spaß.

Mein Hauptprojekt ist meine Duft-Kollektion, eine Reihe von Parfums, die bald erscheinen wird. Sie entsteht in Kooperation mit Sixth Sense, einer Marke, die es schon seit sieben oder acht Jahren gibt. Das Haus hat einige verschiedene Kollektionen und jedes Mal arbeiten sie mit angesagten Modedesignern zusammen. Als Alexander Wang gerade erst angefangen hatte, haben sie mit ihm einen Duft rausgebracht, genau wie mit Gareth Pugh, Domir Doma, Boris Bidjan und Juun J aus Korea. Gemeinsam haben wir ihre erste konzeptuelle Kollektion, „les potions fatales“, entwickelt. Insgesamt sind es neun Düfte, die alle auf giftigen Pflanzen basieren.

AEROSYN-LEX_04EYEWEAR VON MAX PITTON SHELBY IN BLACK SIZE 48
GRAUER NADELSTREIFEN BLAZER VON YOHJI YAMAMOTO
HEMD VON DIOR
GRAUE KRAWATTE VON KITSUNE

Zum Beispiel Schierling, den Sokrates trank, um Suizid zu begehen, Fingerhut, den man für Auftragsmorde benutzt, und Mohn, der natürlich mit Opium zusammenhängt. Ich habe die ganze Verpackung gestaltet, die Flaschen, die Illustrationen. Es passt alles zu dem Konzept der Düfte, denn es basiert auf Aposematismus. Das ist ein Fachbegriff für die Warnfarben von giftigen Tieren. Meistens sind die giftigen Laubfrösche und Schlangen auch die Tiere mit den leuchtendsten Farben. Wir haben dieses Konzept auf die sehr bunten Illustrationen übertragen und als Grundlage für die Verpackung der Kollektion genutzt. Sie wird in etwa einem Monat erscheinen und weltweit erhältlich sein.

In Japan arbeite ich gerade an einer Kollaboration mit dem Park Hyatt in Shinjuku. Es ist bekannt, weil “Lost in Translation” dort gedreht wurde. Als ich Silvester dieses Jahr dort gefeiert habe, habe ich den Geschäftsführer kennengelernt und wurde Frederico vorgestellt, dem Küchenchef, der genau wie ich aus Argentinien kommt. Wir haben uns sofort gut verstanden und hatten die Idee, eine Installation und gleichzeitig ein Produkt zu kreieren.  Also arbeiten wir jetzt gemeinsam an einer Serie von Schokoladen für das Park Hyatt. Wir schauen uns die Ursprünge von Kakao an, als für die Inka, Olmeken, Azteken und Maya Schokolade das Getränk der Götter war. Ganz anders als Schokoriegel, es war ein sehr bitteres Getränk, das sie würzten und für Opfergaben nutzten. Wir möchten etwas schaffen, das die beiden Kulturen verbindet, japanische und lateinamerikanische Kulturen. Neben einem vollen Ausstellungskalender sind das die beiden großen Projekte, an denen ich dieses Jahr arbeite.

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Feature

Eyewear Archive

VOLUME IV

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Eyewear Archive Volume IV

Fotos BERT SPANGEMACHER
Text JUSTIN ROSS

Die besten Brillen dieser Saison weisen der Industrie die Zukunft. Sie nutzen neueste Technologien, verleihen bewährten Klassikern ein modernes Update und perfektionieren jedes kleinste Detail, um Brillen zu schaffen, die über Jahrzente aktuell bleiben.

ronaradPQ BY RON ARAD D903-R13
Die sexy Kurven dieser Unibody-Brille wurden 3D-gedruckt. Dieses Statement-Modell überrascht darüber hinaus mit tief eingelassenen Gläsern.

raybanRAY-BAN RX6049 2500
Ray-Bans kommen nie aus der Mode, aber dieser klassischen Pilotenbrille gelingt mit ihrem goldglänzendem Metall und den Bügelspitzen aus Havana-Azetat die Retro-Hommage besonders gut.

victoriabeckhamVICTORIA BECKHAM EYEWEAR FINE WAVE VBS96 C1 in Gold Moss
Dank V-förmiger Bügelenden, exquisit gebogener Bügel und einer perfekten Schmetterlingsform, die an Art Déco denken lässt, wird diese Sonnenbrille sofort zum Klassiker.

lindbergLINDBERG N.O.W. 6523
Dieses ultraleichte Gestell von Lindberg kombiniert raffiniertes, minimalistisches Design mit der neuesten Technologie für Titanverbundbau. Das Ergebnis ist eine hauchzarte Brille für den ultimativen Chic.

Fashion

Label Profiler

ROBERT RÜDGER

Robert Rüdger Story Header

Label Profiler: ROBERT RÜDGER

Fotos BERT SPANGEMACHER
Text CHRISTINE LUZANO
Set Design PAUL BONCOEUR

Trotz ihrer großen Unterschiede im Design kennen die Brillenmarken COBLENS, RAY-BAN, CARRERA und ROBERT RÜDGER alle den Schlüssel zum Erfolg: Um ein Unikat zu sein, muss man seinen eigenen Weg gehen. Man muss sich selbst treu bleiben. Sehen Sie mit 4SEE genau hin, wie die einzigartigen Visionen der Marken sie in moderne Legenden verwandelt haben.

DIE NEUERFINDUNG DES ROBERT RÜDGER

1989 spürten die etablierten österreichischen Designer Robert Hüttmann, Rudi Himmelfreundpointner und Gerhard Lahner, dass sich in ihrem kreativen Leben und in der Brillenindustrie etwas verändern musste. Sie gründeten die Marke ROBERT RÜDGER – die erste Marke, die Brillengestelle komplett in Österreich herstellt. Zu der Zeit stifteten sie damit nichts weniger als Unruhe, insbesondere für die deutschen, schweizerischen und niederländischen Märkte.

2004 übernahm Rudi Himmelfreundpointner die Marke und wagte gemeinsam mit dem bekannten italienischen Brillenhersteller Area98 und seinem Art Direktor und Marketing-Manager Elisio Tessaro 2015 einen Relaunch. Tradition und Innovation sind das Herzstück der ROBERT RÜDGER-Story, heute genauso wie zu Gründungszeiten. Die 2016-Kollektion macht das mit warmen Farben und klaren Linien deutlich und hinterlässt einen bleibenden Eindruck zeitlosen Stils.

Die elegante, rundliche RR023 wird von einem Schlüsselloch-Steg akzentuiert und besteht aus hölzernen Bügeln und einem Horn-Rahmen. In der limitierten RV027-Sonnenbrille trifft Intellektualität auf Vintage. Der exakt kreisförmige Hornrahmen wird von Titan-Bügeln und einem Federsteg begleitet. Das Ergebnis ist ein Style, der Bohème-Eleganz verspricht.

ROBERT RÜDGERs meisterhafte Verwendung rauer Materialien wie Horn, Holz, Titan und, zum ersten Mal, Karbon bildet den perfekten Begleiter für den klassischen, aber modernen und selbstbewussten Mann, den die Marke anspricht.

Robert Rüdger Mainoben ROBERT RÜDGER RR023 Col. 2
mitte ROBERT RÜDGER RV027 Col. 1
unten ROBERT RÜDGER RV027 Col. 3

ROBERTRÜDGER

Fashion

Destination Rio

Lebensfroh, exotisch und einfach nicht zu bändigen

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Destination Rio

Fotos CHRISTIAN GAUL
Producer & Casting NATHY KIEDIS
Stylist  CAH VIANA
Assistent  ANDRÉ

Lebensfroh, exotisch und einfach nicht zu bändigen – 4SEE fängt an den Stränden von Copacabana und Ipanema den überschäumenden Partygeist der Sonnenanbeter ein.

riobeach_3Emily Benmergui Pimentel trägt BLACKFIN BF760 Weston

riobeach_6Bruno Paula trägt SALT. Wilcox in Sandy Sea Green

riobeach_4Maria Eduarda Feijó trägt BLACKFIN BF761 Brunswick

riobeach_2Guilherme Varella trägt IC! BERLIN Boris N. Matt Gold

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riobeach_8Barbara Bosque trägt VICTORIA BECKHAM VBS90 C32 Gold Coral Leather

riobeach_9João Pedro Bonfá trägt LIEBESKIND 10367-00220

riobeach_5Maria Eduarda Feijó trägt BLACKFIN

riobeach_1Daniel Kalleb trägt LIEBESKIND 10367-00220

Feature

VICTORIA BECKHAM

Mit Leidenschaft und Talent von der Stilikone zum Modemogul

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4SEE Interview: Victoria Beckham

Text JUSTIN ROSS

Victoria Beckham –
Mit Leidenschaft und Talent von der Stilikone zum Modemogul

Victoria Beckham überrascht immer wieder. Sie wurde in den 1990ern über Nacht weltweit als Mitglied der Spice Girls berühmt. Selbst als die Girl Group an Bekannt- und Beliebtheit einbüßen musste, blieb Victoria im Rampenlicht. In dieser Zeit geriet Victorias Liebe zu Modeexperimenten immer wieder in den Fokus, war sie doch auf den Covern von Modemagazinen rund um den Globus zu sehen. Dank ihres Abenteuergeistes und ihrer Risikobereitschaft landete sie sowohl auf Best- als auch Worst-Dressed Listen. Sie blieb ihrem Geschmack aber immer treu und probierte sich weiter modisch aus.

Für viele ist diese Art von Berühmtheit nicht nur kurzlebig, sondern auch schwer auszuhalten, aber für Victoria Beckham war sie erst der Anfang. Als bekannt wurde, dass Victoria Beckham unter ihrem eigenen Namen eine Modekollektion designen und produzieren würde, waren einige skeptisch. Das hat sie jedoch nicht davon abgehalten, den Sprung in die Modewelt zu wagen, ganz im Gegenteil. Sie kreierte eine von der Kritik gelobte und kommerziell erfolgreiche Kollektion. Was einige für eine Eintagsfliege in der Fashionindustrie hielten, ist stattdessen zu einem beständig wachsenden, detailverliebten Mode-Imperium heran gereift.

Während ihre gleichnamige Marke wächst und weiterhin begeisterte Kritiken erhält, hat Victoria schon neue Gebiete erschlossen, die sie ebenso liebt: Brillen und Accessoires. Die selben Werte, die zum Erfolg ihrer Modemarke geführt haben bestimmen auch ihren Ansatz und ihre Ästhetik in diesen beiden neuen Unternehmungen: machen, was man liebt, und höchste Aufmerksamkeit auf Details richten, um aus der Masse heraus zu stechen.

Bei all diesen unternehmerischen Vorhaben, ganz zu schweigen von ihrem wohlbekannten Einsatz für Charity-Organisationen, könnte man denken, dass sie in dem Trubel ihrer Aktivitäten unterginge, aber dank ihres perfekten Managements ist sie tatsächlich sehr, sehr entspannt. Sie nimmt jeden Tag so, wie er kommt, und findet immer Zeit, um gemeinsam mit ihrer Familie und ihren vier wunderbaren Kindern zu entspannen. 4SEE ist in die faszinierende Welt von Victoria Beckham eingetaucht, um mehr über ihr Erfolgsgeheimnis zu erfahren und die beeindruckenden Ergebnisse ihrer harten Arbeit und Leidenschaft für Mode und Brillen zu bestaunen.

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Welche Rolle spielen Brillen in deinem Kleiderschrank? Wie suchst du ein Paar aus und wozu kombinierst du es?
Ich hege eine große Leidenschaft für Brillen – ich liebe sie und ehrlich gesagt verlasse ich selten das Haus ohne eine. Weil ich sie so oft und schon lange trage, weiß ich nun, was mir steht, und habe meistens ein paar Favoriten, zwischen denen ich wechsele – eine übergroße ovale Brille und ein klassischer rechteckiger Style gehören zu meinen Lieblingsteilen.

Wie bringst du Innovation ins Brillendesign? Welche Materialien und Techniken willst du in Zukunft benutzen?
Bei meiner eigenen Kollektion ist mir absolut wichtig, dass wir die aktuellste Technologie nutzen und die besten Materialien, die es gibt. Ich liebe vor allem die maßgefertigte Roségold-Beschichtung unserer entspiegelten Gläser, die von Zeiss hergestellt werden. Mir gefällt, wie sie Schönheit mit Funktionalität verbinden, und ich suche immer nach neuen Ideen, die das Gleiche tun.

Wenn du nur drei Worte hättest, um deine Brillen zu beschreiben, welche wären es?
Zeitgenössisch, handgemacht, raffiniert.

Welche Brille aus deiner Kollektion ist dein persönlicher Liebling?
Das wäre wohl die, die nach mir benannt ist – The VB! Als ich The VB designt habe, wollte ich ein Gestell schaffen, das sich sofort wie ein Klassiker anfühlt; wie das eine Modell, das man schon immer haben wollte und das einfach zu allem passt. Sie hat eine Form, die ich jahrelang tragen kann – sie ist zeitlos.

Du hast schon vorher mit Accessoire- und Brillenmarken zusammengearbeitet, wie fühlt es sich an, jetzt selbst deine Ideen umzusetzen?
Ich bin sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Seit wir vor 6 Jahren angefangen haben, haben wir eine unverwechselbare und attraktive Brillenmarke geschaffen, immer von einem Hoch zum nächsten. Passend zu dieser Entwicklung haben wir im letzten Frühjahr den Herstellungsprozess zurück in unsere eigene Hand genommen – zusammen mit einigen spezialisierten Werkstätten in einer kleinen italienischen Stadt. Dadurch haben wir jetzt noch mehr Kontrolle über alle Aspekte der Entwicklung und können selbst unsere exklusiven Materialien besorgen.

Wie viele Brillen und Sonnenbrillen besitzt du insgesamt?
Die kann ich gar nicht mehr zählen! Was Brillen angeht, bin ich ein bisschen wie eine Elster und besitze mittlerweile eine stattliche Sammlung. Ich bin immer auf der Suche nach interessanten Designelementen – dem perfekten Schildpatt oder spannenden verspiegelten Gläsern. Meine eigene verspiegelte Pilotenbrille ist unglaublich beliebt – wir haben jetzt eine so große Farbauswahl, dass man eine für jeden Tag der Woche haben kann, wenn nicht sogar für jeden Tag des Monats!

Wie schaffst du es, deine ganzen verschiedenen Rollen auszubalancieren?
Manchmal ist es hart – aber ich bin mir sicher, dass es jeder arbeitenden Mutter so geht. Ich liebe meinen Job über alles, aber die Familie steht immer an erster Stelle – und ich habe einen extrem gut organisierten Kalender, so kann ich alles um die Kinder herum planen. Es muss sie ja jemand zur Schule bringen und zum Elternabend gehen! Es kann knifflig werden, aber im Endeffekt klappt es immer.

Wie entspannst du dich in deiner Freizeit?
Indem ich Zeit mit meiner Familie verbringe. Sie hält mich am Boden und bringt mich zum Lachen, da ist der Stress sofort verflogen.

Bist du abergläubisch?
Ich gehe nicht unter Leitern durch und wenn ich eine Elster sehe, dann begrüße ich sie standesgemäß!

Was ist dein persönliches Motto?
Arbeite immer hart und vertraue deinen Instinkten.

Was ist das Beste, das dir dieses Jahr passiert ist?
Ich habe gerade im März einen Laden in Hong Kong eröffnet. Das war sehr aufregend. Es ist erst mein zweiter eigener Laden nach dem in der 36 Dover Street in London, deswegen habe ich mich total gefreut, als er aufgemacht hat und ich alle meine Kunden treffen konnte.

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Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Victoria Beckham

Fashion

Wie ein Fisch im Wasser

Mit diesen Brillen schwimmen Sie ganz vorne mit

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Wie ein Fisch im Wasser

Fotograf  TAKAOMI WATANABE @ apis-trophy production
Creative Director KEITH S. WASHINGTON
Producer ADRIAN GREY
Assistant Producer CHIYUME SUGAWARA
Director of Photography BRANDON STRACK, all @ SET

 
Dank der perfekten Mischung aus Qualität, Klasse und aufregendem Design sind diese Rahmen bei Trendsettern heimisch.

aggregatzustand.Lindberg03LINDBERG Sun 8402

aggregatzustand.prada02PRADA PR 05SS Soft Pop UFF 2F1

aggregatzustand.miumiu01MIU MIU MU 07RS TKW5J0

aggregatzustand.MaxPittion04MAX PITTION Shelby in crystal clear