Art + Culture

The Magician

4SEE Spotlight auf DJ & Producer Stephen Fasano

The Magician, Stephen Fasane, Kitsune Tokyo. DJ, Magici Tape, SoundCloud , Potion label, the end of disco

4SEE Spotlight auf DJ & Producer Stephen Fasano

Fotograf Justin Carter
Interview Atsushi
Kreativdirektor Keith S. Washington
Alle Brillen von Max Pittion

Er ist berühmt für seinen monatlichen Mix „Magic Tape” mit unbekannten, unveröffentlichten Dance-Tracks, ganz zu schweigen von seinem vorherigen Projekt Aeroplane: Stephen Fasano aus Brüssel aka „The Magician” entwickelt seine Musik immer weiter, nicht zuletzt durch die Gründung seines eigenen Labels „Potion” 2014. The Magician hat gerade seine neue Single „Shy” mit Brayton Bowman über Potion veröffentlicht. Wie durch Zauberhand hat er direkt vor seinem Auftritt bei der Kitsuné Club Night Parisian Tour in Tokio backstage noch etwas Zeit für ein Gespräch mit uns gehabt.

Wie bist du Musiker geworden – über ein Instrument oder als DJ?

Als DJ. Vor langer Zeit. In den späten 80ern – als House gerade groß wurde. Mein Onkel war DJ, nicht kommerziell, aber er sammelte obskure Disco-Platten. Er gab mir seine Turntables, einen Mixer und die Sammlung merkwürdiger Disco-Platten.

Du hattest Glück.

Ja, irgendwie schon …. aber ich hasste so viele dieser Platten! Die späten 70ern waren, wie man sagt, „the end of Disco” und wir waren heiß auf Acid House aus den USA. Disco hat ganz verschiedene BPM, deswegen konnte ich super Beat Matching üben, indem ich Disco mit den neuen House-Platten mixte. So kam ich auf Techno, Drum ’n‘ Bass, Trip Hop – ich habe eine große Sammlung von DJ Krush von Mo Wax Records, DJ Food, Ninja Tunes, solche Sachen. Das war die Zeit, in der ich immer nach Großbritannien gereist bin und Plattenläden durchforstet habe.

Von Brüssel aus?

Ja, ich fuhr einmal im Monat nach Großbritannien rüber. Heutzutage dauert das nur zwei Stunden mit dem Zug, aber damals waren es vier Stunden auf einem Boot, um über den Kanal zu kommen, und dann nochmal zwei Stunden Autofahrt. Aber wenn man Teenager ist, ist das total egal – die absolute Freiheit!

Und in der Zeit fingst du mit dem Produzieren an?

Ja, ich fing langsam an, mir Sampler von AKAI oder Roland zu kaufen, oder Drum Machines wie die TB-303, für etwa 100 Dollar oder so. Jetzt kosten die 3.000 US-Dollar oder mehr, du weißt ja, wie verrückt das alles ist.

Benutzt du das Set-Up noch?

Nein, heute benutze ich es nur noch selten, weil die Software das jetzt alles leistet. Für Demos setze ich mich einfach an meinen Computer und für die finale Version holen wir uns Musiker ins Studio für eine Live-Aufnahme, worauf ich mich jedes Mal freue.

The Magician, Stephen Fasane, Kitsune Tokyo. DJ, Magici Tape, SoundCloud , Potion label, the end of disco

Wie hast du Kitsuné kennen gelernt?

Als ich 2008 Aeroplane gründete, bat uns Kitsuné um einen Remix, so lernte ich Gildas (einen von Kitsunés Gründern) kennen. Dann buchten sie uns für jede Menge Partys in London und Paris. Danach machten wir die Single „I Don’t Know What You Do” bei ihrem Label.

Wie teilst du deine Zeit als Producer und DJ auf?

Gerade 50/50, und so mag ich es auch. Mich inspiriert die Musik, die ich auflege, die mich umgibt, verstehst du? Ich bin im Kern eher DJ als Producer. Meine Musik entwickelt sich durchs Spielen, ähnlich wie Mode. Zum Beispiel war ich vor fünf Jahren eher Disco. Nicht von der Melodie her, aber im Bass oder in der Dichte des Sounds bin ich jetzt mehr beim House. 120 bis 122 BPM sind das beste Tempo überhaupt, nicht zu schnell, aber groovy.

Deine beste Erinnerung an einen Auftritt?

Also, Ageha, 2012. Japan war großartig. Die Boxen … der Sound war absolut unglaublich!

Spielst du lieber für ein Stadion oder für eine Handvoll Leute?

Ich mache beides und erst gestern habe ich vor nur 200 Leuten in Seoul gespielt, letztens für 150 in Hong Kong, und, ganz ehrlich, das mag ich viel lieber als die großen Festivals. Man sieht die Gesichter und der Groove ist viel intensiver.

Du sammelst Vinyl, aber was benutzt du als DJ?

Ich lege kein Vinyl auf, außer zuhause. Ich musste mich dran gewöhnen, aber ich nutze jetzt USB-Sticks. Ich habe immer noch 10.000, wenn nicht mehr, Platten daheim – vielleicht sollte ich sie mal wieder hervorzaubern und mich inspirieren lassen.

Wie bist du auf „The Magician” gekommen?

Nun, meine Frau hat den Namen gefunden. Als ich mich 2010 von Aeroplane trennte, sagte meine Frau (damals noch Freundin): „Jetzt brauchen wir einen neuen Namen … wie wär’s mit ‚The Magician‘?” Und mir gefiel der Name überhaupt nicht! (lacht) Sie meinte, ich hätte diese „magischen” Kräfte, aber das klingt total arrogant, finde ich. Aber als sie anfing, die Jacken zu designen, verstand ich langsam, wie der Name zu meinem Konzept passt, mein Publikum zu unterhalten. Und klar, das Branding auch. Immerhin habe ich noch zehn andere von diesen Jacken.

Wieso trägst du heute genau diese Jacke? 

Die hier trage ich dieses Jahr als Erkennungszeichen. Das Material ist Zellophan. Letztes Jahr hatte ich eine mit weitem Schnitt, nicht wie MC Hammer, mehr marokkonisch-jüdisch aus den 1920ern mit drei Knöpfen und allem. Also musste es für das nächste Jahr etwas anderes sein. Für mich bedeutet DJ sein im Kern, dass man sein Publikum unterhält. Und deshalb kleide ich mich entsprechend.

Hast du ein Ritual, bevor du auf die Bühne gehst?

Ganz einfach. Ich schreibe meiner Frau, dass ich loslege. Und dann gibt’s einen Shot Wodka, oder zwei.

Ihr scheint eine ganz starke Verbindung zu haben. Habt ihr Kinder?

Ich habe eine kleine Tochter, sie ist jetzt zweieinhalb Jahre alt. Wir können uns schon gut verstehen und haben wahnsinnig viel Spaß.

The Magician, Stephen Fasane, Kitsune Tokyo. DJ, Magici Tape, SoundCloud , Potion label, the end of disco

Warum bist du in Brüssel geblieben?

Weil ich mich nicht getraut habe, wegzuziehen (lacht). Nun, es gab nie die richtige Zeit für einen Umzug, mein Studio ist in London und das Business auch. Es sind nur zwei Stunden mit dem Zug.

In welche Stadt würdest du ziehen, wenn du eine aussuchen müsstest?

Karrieremäßig wäre das London, aber wenn es nach der besten Stadt geht, eindeutig L.A. Das Wetter, das Essen!

Dein Lieblingsessen?

Italienisch und Japanisch. Und für beides gibt es gute Restaurants in L.A. (lacht).

So, noch eine halbe Stunde bis zu deinem Auftritt, was legst du für dein Set um 2 Uhr morgens auf?

Heute habe ich mehr puren House ausgesucht, mehr Energie als beim letzten Mal hier in 2012. Viele Leute erwarten Musik, die sie kennen, aber ich spiele ganz neue Lieder. Denn ich erwarte, dass ich die Leute überraschen werde!

„The Magician” ist der Bühnenname von DJ und Producer Stephen Fasano.

The Magician auf  Soundcloud + Homepage

 

Fashion

STOFF DER TRÄUME

Sonnenbrillen und Schals

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STOFF DER TRÄUME

Fotograf TAKUYA UCHIYAMA
Kreativdirektor / Styling KEITH S. WASHINGTON
Make-Up YUKA WASHIZU
Haare UCO
Model LENKA @ Wilhelmina Japan

Mathe mit Fashionexperten: Zwei Accessoires – Sonnenbrillen und Schals – ergeben zusammen mehr als nur die Summe ihrer Teile. Kräftige Farben und exotische Muster verleihen Statement-Sonnenbrillen eine neue Dimension.

4see-sunglasses-giorgio-armani-ar-8074-5017-11Sonnenbrille von GIORGIO ARMANI AR 8074 5017 11
Schwarzes Kleid mit Lackleder-Kragen von Bally, Schals von Emporio Armani

 

4see-sunglasses-lindberg-8601Sonnenbrille von LINDBERG 8601
Mantel von Issey Miyake, grüner Schal von Pleats Please, Jacke von Emporio Armani

 

4see-ic-berlin-jazz-m-off-whiteSonnenbrille von IC! BERLIN Jazz M. Off-White
Weißes Hemd und Kette von Emporio Armani, bunt gestreiftes Top von Issey Miyake, Schal von Pleats Please

 

leisure-society-swanbourne-burgundy-tortoiseSonnenbrille von LEISURE SOCIETY Swanbourne 56 Burgundy Tortoise
Blaue und gemusterte Schals von Pleats Please, Dress von Bally, weißes Oxford-Hemd von Giorgio Armani

 

4see-sunglasses-orgreen-dye-701Sonnenbrille von ØRGREEN Dye 701
Schal von Pleats Please, schwarzes Kleid von Emporio Armani, Nonnenschleier vom Stylisten

Fashion

Eyewear Archive

Volume V

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Eyewear Archive: Volume V

Fotograf BERT SPANGEMACHER
Text JUSTIN ROSS

Diese Saison stellen wir einige wirklich außergewöhnliche Brillen von Marken vor, die uns immer wieder überraschen und mit ihren Innovationen inspirieren. Sie bespielen die ganze Palette von exzentrisch und bunt bis elegant und raffiniert, aber sie haben alle eines gemeinsam: Kaum setzt man sie auf, schnellt das Selbstbewusstsein in die Höhe – Ihres sicher auch!

 

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Die durchdachte Kombination ungewöhnlicher Materialien wie Büffelhorn, Naturholz und Titan bringt dieses Modell in Führung.

 

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Fuchsiakleckse an den Bügelenden und das akzentuierte Gestell machen diese Sonnenbrille mit übergroßem Havana-Muster zu einer lebenslustigen Begleiterin.

 

alain-mikli-provocation-a04002ALAIN MIKLI Provocation A04002
Diese Sonnebrille von Alain Mikli heißt nicht umsonst „Provocation”. Der Retro-Effekt wurde auf die Spitze getrieben. Trotzdem wirkt sie elegant und kostspielig, dank des perfekten Muster am Azetat-Steg.

 

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MASAHIRO MARUYAMA STRAIGHT MM-0020 No. 3 Navy/Gold
Diese opulente Brille von Masahiro Maruyama ist eines der Lieblingsmodell des Fußballstars Boateng. Die Fassung umschlingt die eingelassenen Gläser in geometrischen Wellen, während das dunkelblaue Azetat mit asymmetrischen Lücken ihr schillerndes Gold freilegt. Ein wunderschönes Modell für echte Individualisten.

 

_blackfin-bf743-waterhouse-548BLACKFIN BF743 WATERHOUSE 548
Dieses mattgraue Titangestell ist extrem leicht und unglaublich dünn, liegt eng und sicher an. Dank des goldenen Farbverlaufs seiner Gläser verbreitet es auch noch gute Laune.

Feature

Trend Report

ORGREEN OPTICS, KOPENHAGEN

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Trend Report: Orgreen OPTICS

ORGREEN OPTICS, KOPENHAGEN
Kim Sørensen
Geschäftsleiter

Obwohl Ørgreen heutzutage in einer trendigen Gegend Kopenhagens beheimatet ist, ist das Label seinem Gründungs-Credo treu geblieben: Seit 1997 setzt die Marke auf klare Linien und innovative Farben. Ørgreen kombiniert das Beste von dänischem Design mit exzellentem japanischen Handwerk – designt wird in Dänemark, gefertigt wird in Japan von Hand. Inspiration für die einzigartigen Brillen kommt von der Großstadtkultur, Extremsportarten und Oldtimern. Im Geschäft sind auch angesagte Marken wie Barton Perreira, Celine, Thom Browne, Reiz, Goldsmith, Hoffman Horn und Little Paul & Joe erhältlich.

kim-sorensen-orgreen-store-manager

Die Suche nach der perfekten Brille beginnt bei Ørgreen mit einem gründlichen Sehtest, für den die neueste Technologie genutzt wird. Darauf folgt die detaillierte Beratung, damit das neue Gestell zu dem Lifestyle, der Gesichtsform, Hautfarbe und dem Kleidungsstil des Kunden passt. „Bei uns fängt Qualität mit Komfort und Funktionalität an, erstreckt sich aber genauso auch auf die Ästhetik. Eine Brille soll die eigene Sicht auf die Welt verbessern, aber auch, wie die Welt einen selber sieht.”, erklärt Kim Sørensen, Geschäftsleiter von Ørgreen.

Seine Lieblinge für die nächste Saison sind die kompakte Reflector und das Unisex-Modell Gloom mit Vintage-Anleihen. Seine Trend-Prognose: Kompakte Designs und Vintage-Details, zum Beispiel flache Rahmen, dünne Gestelle und verspiegelte Gläser bei Sonnenbrillen.

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Orgreen
Hauser Plads 30A, 2
1127 Kopenhagen, Dänemark
+45 3333 0359
www.orgreenoptics.com

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Ørgreen

Feature

AIRBORNE

30 Jahre Top Gun – Aviators Reloaded

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AIRBORNE 30 Jahre Top Gun – Aviators Reloaded

Fotograf BERT SPANGEMACHER
Text JUSTIN S. ROSS

Zum 30. Jubiläum von Top Gun, dem Film, der eine ganze Generation den Aviator-Look von Tom Cruise imitieren ließ, besuchte 4SEE die Kunstflug-Teams von Red Bull und Breitling. Ihre wunderbaren Flugzeuge bieten die perfekte Kulisse, um die klassische Pilotenbrille neu zu entdecken.

Gut versteckt in den österreichischen Bergen liegt ein moderner, gläserner Hangar, der die wichtigsten und schönsten Flugzeuge beherbergt, mit denen sich die Menschheit im letzten Jahrhundert in die Lüfte erhoben hat. In dieser unbekannten Welt gehen Piloten aus Leidenschaft jeden Tag an ihre Grenzen, um Unmögliches beim Fliegen eben doch möglich zu machen.

Diese Flugkapitäne sind Mitglieder des Red Bull Flying Teams mit dem passenden Namen „The Flying Bulls”. Ihr Enthusiasmus für Flugzeuge und die Anmut des Fliegens ist beispiellos. Als begnadete Kunstflieger zeigen sie uns, was für Wunder Menschen mit diesen schönen Maschinen aus schwerem Metall in der Luft vollbringen können.

aviatorstory_07Paco Wallaert, callsign ‚Paco’ trägt RAY-BAN AVIATOR RB 3025
Uhr BREITLING

aviatorstory_05Philipp Haidbauer trägt IC! BERLIN ROADSTAR Pearl Grey, Teal Mirrored

Philipp Haidbauer trägt BLACKFIN BF761 Brunswick

Natürlich braucht jeder Pilot die Unterstützung einiger absolut verlässlicher Instrumente, um sich erfolgreich in die Lüfte zu schwingen, während des Fluges die Orientierung zu behalten und sicher auf den Boden zurückzukehren. An dieser Stelle kommt Breitling ins Spiel.

Der traditionsreiche Uhrenhersteller aus der Schweiz ist für seine bewährten Zeitanzeiger und wunderschönen, handgemachten Armbanduhren bekannt. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert kreierte Breitling mit seiner branchenführenden Technologie die besten Flugzeugarmaturen für Zivil- und Militärmaschinen.

Die beiden Anwendungsgebiete wurden in den 1950er Jahren durch die Erfindung des Armband-Chronographen Navitimer miteinader verbunden. Heutzutage gehört zu dem Look jedes Piloten eine robuste, zuverlässige und multifunktionale Armbanduhr von Breitling. Ganz besonders gilt das für das Flugschau-Team von Breitling, das Breitling Jet Team.

Die Flugzeugmuster, die diese Teams fliegen, zeigen, dass handwerkliche Qualität und herausragendes Design niemals aus der Mode kommen. Und dies gilt nicht nur für die Flieger sondern auch für die Pilotenbrillen. Wie ihr Name schon sagt, sind sie in der Flugzeug-Industrie entstanden. Die Piloten und Besatzungen von Passagiermaschinen und Militärflugzeugen trugen die Brille gleichermaßen. Ihre einzigartige Form schützt dank der breiten, sich verjüngenden Gläser einen großen Bereich um das Auge herum und minimiert den Einfluss von Wind. Dieser aerodynamische Effekt ist für Flieger von immenser Bedeutung, denn er beugt tränenden Augen vor.

aviatorstory_01Jacques Bothelin, callsign ‚Speedy’ und Patrick Marchand, callsign ‚Gaston’ tragen RAY-BAN AVIATOR RB 3025

aviatorstory_10Jacques Bothelin, callsign ‚Speedy’ trägt RAY-BAN AVIATOR RB 3025 Uhr BREITLING

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aviatorstory_13Philipp Haidbauer trägt DANIEL HECHTER DHE S202-2

aviatorstory_02Das Breitling-Jet-Team fliegt L-39C Albatros Jets in Formation. Sie
zeigen ihr Können 2016 am 23.-25. September bei der Miramar
Air Show Kalifornien, USA. Während der San Francisco Fleet Week
am 8.-9. Oktober sowie im Rahmen der Huntington Beach Air Show Kalifornien, USA am 22.-23. Oktober. Mehr Informationen finden Sie unter: www.breitling-jet-team.com

Diese Pilotenbrillen passen perfekt zum Look, den die Piloten der Flying Bulls und das Kunstflug-Team von Breitling mit ihren beeindruckenden Flugzeugen abgeben. Die Teams nehmen regelmäßig an Airshow-Veranstaltungen teil. Das fordert nicht nur die Piloten heraus, sondern sorgt auch dafür, dass die Maschinen in Stand gehalten werden, die Geschichte der Luftfahrt zelebriert wird und das Publikum einen absoluten Nervenkitzel erlebt.

Unsere Bewunderung für diese mutigen Flieger und ihren furchtlosen Stil heizt unsere Liebe für die Pilotenbrille noch weiter an. Die für ihre Uniformen typischen eleganten Linien finden sich in dem dünnen Metall der heutigen Pilotenbrillen wieder. Sie sind ein zeitloser Klassiker, denn sie stehen für geschmackssicheren Stil und einen Jetsetter-Lifestyle voller Abenteuer. Als das absolute Wahrzeichen für Coolness inspirieren sie uns zu echten Höhenflügen – Top Gun lässt grüßen.

aviatorstory_11Raimund Riedmann trägt RANDOLPH AVIATOR Gun Metal 58mm

aviatorstory_14Raimund Riedmann trägt LINDBERG 8703

aviatorstory_12Mirko Flaim trägt IC! BERLIN PANORAMA Chrome-Black, Silver Mirrored

aviatorstory_08Raimund Riedmann trägt TOMS KINGSFIELD Havana TortoiseUhr BREITLING NAVITIMER 46mm

Die Flugzeuge der Flying Bulls sind im spektakulären Hangar-7 am Salzburger Airport untergebracht. Das Flugzeugmuseum ist täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Besuchen Sie unbedingt auch das Restaurant IKARUS. Übrigens: Gäste, die mit dem Flugzeug anreisen, parken direkt vor dem Hangar-7.

www.flyingbulls.at

www.hangar-7.com

Store

4SEE No. 5

OUT NOW

Feature

Label Profiler

COBLENS

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Label Profiler: COBLENS

Fotos BERT SPANGEMACHER
Text CHRISTINE LUZANO
Set Design PAUL BONCOEUR

STRAIGHT OUT OF COBLENS

Kein anderes Metall beeindruckt so wie Titan. Außergewöhnlich stark, trotzdem unglaublich leicht, flexibel und dazu noch hypoallergen – Titan verkörpert Tradition und Technologie. Und für den deutschen Brillenhersteller COBLENS ist Titan ganz einfach „The One”.

COBLENS benutzt ausschließlich Titan für ihre handgemachten Metallrahmen. Und genau wie Titan ist ein Original von COBLENS einfach unerreicht. Alle Komponenten und Rohmaterialien werden nach den Design- und Produktionsstandards der Gründer Ralf Schmidt und Nils Kaesemann gefertigt. Für einzelne Komponente wie Augendraht, Scharniere, Bügel und Nasenauflage werden passende Legierungen hergestellt. Lackfarbe wird nicht benutzt, stattdessen verleiht eine strapazierfähige PVD-Beschichtung den Gestellen unterschiedliche Farbtöne. Diese zweite Schicht – Titan auf Titan – schützt die Brillen zusätzlich und macht sie zu langlebigen mechanischen Meisterwerken.

Eine der neuesten COBLENS-Kampagnen, passend mit „Zentralflughafen” betitelt, ist genauso originell wie die Kollektion. Teils Vintage, teils hochmodern legt sie die britische Harry Palmer-Agentenserie neu auf, in der ursprünglich Michael Cain die Hauptrolle spielte. Die Geschichte beginnt, als eine Geheimagentin im Berliner Zentralflughafen Sonnenbrillen fallen lässt, in deren Bügeln Nachrichten für westliche Agenten eingraviert sind. Eine augenzwinkernde Hommage an das Genre, schließlich gehören Sonnenbrillen zur Berufskleidung jedes Spions!

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COBLENS.DE

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Feature

Trend Report

Zerezes x Insecta, SAO PAULO

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Trend Report: SAO PAULO

Text MIO HAYASHI

Zerezes x Insecta

2012 gegründet, entstand Zerezes aus den persönlichen Bedürfnissen einiger Uni-Freunde – sie mochten Sonnenbrillen mit Holzrahmen aus den USA, aber es gab keinen Versand nach Brasilien, also begannen sie, einfach ihre eigenen zu entwickeln. Damals wurde in Brasilien wegen der Fußball-WM und der Olympiade viel gebaut und viele seltene Hölzer landeten auf der Müllhalde.

Heute werden ihre Brillen von einer bunt gemischten Kundschaft getragen, von Trendsettern bis zum Mainstream. Sie sind davon überzeugt, dass Produkte eine lange Lebensdauer haben können, und vermeiden Trends. Ihre meistverkauften Rahmen sind das quadratische Modell Votto und die rundliche Zeg aus dunklem Jacarandá-Holz.

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Auf die Frage, wie viele Brillen er selbst besitzt, antwortet Luiz, dass er zwei Zerezes-Brillen hat. Er fügt hinzu, dass Mykita die besten Brillen herstelle, und zu seinen übrigen Favoriten zählen Epokhe und Oliver Peoples.

Ihr erster Pop-Up-Store öffnete letzten September in Rio de Janeiro in Kooperation mit Odde, einer Schuhmarke. Ihr dritter und neuester Store hat gerade in São Paulo eröffnet, zusammen mit einer anderen Schuhmarke, Inspecta. „Wir sind sehr froh darüber, in São Paulo eine Filiale zu haben. Zerezes wächst zwar langsam, dafür aber nachhaltig. In Rio sind wir bereits eine bekannte Größe und hoffen nun auch in Sao Paulo an diesen Erfolg anknüpfen zu können.”

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Zerezes x Insecta
Rua Artur De Azevedo, 499
Pinheiros, São Paulo, Brazil
Tel +55 21 3494 4674
www.zerezes.com.br

Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Zerezes

Fashion

Japans Ewige Jugend

Wahre Trendsetter spüren in jedem Alter den Puls der Zeit.

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Japans Ewige Jugend

Fotos VIEN TRAN @ Wilhelmina Japan
Creative Director KEITH S. WASHINGTON
Make-Up PERCY @ Les Doigts
Haare AKIRA YAMADA @ Wilhelmina Japan

Wahre Trendsetter spüren in jedem Alter den Puls der Zeit.

 

OldNipponInside_05Fumio Hatanaka (69) trägt PERSOL PO 0649 95/58Blazer von Bally, Smokinghemd von John Lawrence Sullivan

 

OldNipponInside_06Michie Fukuya (65) trägt IC! BERLIN 67 Nixenstrasse in Electric Magenta Red Mantel von Bally, Hut und Bluse von Giorgio Armani

 

OldNipponInside_02Nakayama (unbekannt) trägt ØRGREEN Rhapsody 619 in Matte Navy Blue/Sandblasted Gold Blazer von Bally, Pullover und Hose von Giorgio Armani

 

OldNipponInside_03Shinichi Kasai (70) trägt RAY-BAN Light Ray RB4224 Lederjacke und -hose von Loewe, Hemd und Bandanas von Yohji Yamamoto

 

OldNipponInside_04Katsumi Onoda (74) trägt ETNIA BARCELONA Angels in rdhv Mantel und Gürtel von Loewe, Bluse von Giorgio Armani

 

OldNipponInside_01Nobuyoshi Fukuya (73) trägt MOSCOT Keppe in Black Anzug von Emporio Armani, Hemd von John Lawrence Sullivan, Ledergürtel von JW Weston

Feature

Label Profiler

Ray Ban

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Label Profiler: Ray Ban

Fotos BERT SPANGEMACHER
Text CHRISTINE LUZANO
Set Design PAUL BONCOEUR

RAY-BAN. AS REAL AS IT GETS

Müheloser Style, das ist der Kern von RAY-BANs DNA. Und das ist es, was jemanden cool macht, der eine RAY-BAN aufsetzt – ohne Angst, zu sehr cool aussehen zu wollen. RAY-BAN ist eine Marke, die sich durch ihre Glaubwürdigkeit auszeichnet, zum Einen dank der berühmten Gesichter, die ihre Brillen schmücken durften, zum Anderen weil sich die Marke der Authentizität und furchtloser Innovation verschrieben hat.

RAY-BAN ist immer aktuell und immer im Trend, bekannt dafür, dass sie vielen ihrer markanten runden Retro-Designs ein modernes Update verleihen. Die Frühling / Sommer-Kollektion 2016 bildet da keine Ausnahme. Zum Beispiel das Modell Erika: Die Form mag einem vertraut vorkommen, aber RAY-BAN hat das klassische runde Gestell mittels leichtem Nylon und Gummi mit Farbverlauf neu erfunden.

Der ikonische Schlüsselloch-Steg und die typischen RAY-BAN-Bügel runden den spannenden Look ab, der einen perfekt vom Büro ins Wochenende und wieder zurück begleitet. Erhältlich als Farbverlauf in Violett, Blau oder Grau für den modernen Style oder als Gummi-Schwarz sowie Gummi-Havana für den klassischeren Auftritt.

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Fashion

Eyewear Archive

Volume IV

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Eyewear Archive IV

Fotos BERT SPANGEMACHER
Text JUSTIN ROSS

Die besten Brillen dieser Saison weisen der Industrie die Zukunft. Sie nutzen neueste Technologien, verleihen bewährten Klassikern ein modernes Update und perfektionieren jedes kleinste Detail, um Brillen zu schaffen, die über Jahrzente aktuell bleiben.

 

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EYEVAN 7285 549 9007
Schlüsselloch-Bügelenden, zarte Gravuren, goldene Nasenauflage und ein unfassbar dünner Rahmen sind nur eine Auswahl der japanischen Erfindergabe und Präzision, die sich in den Details dieser delikaten und raffinierten schwarz-goldenen Brille von Eyevan 7285 zeigen.

 

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COBLENS SAUERSTOFFMASKE in Mattschwarz
Dieses leichte Titan-Gestell bietet kompletten Schutz und freie Sicht. Die Titan-Nasenauflagen und grünen Bügelspitzen runden diese elegante und schnörkellose Brille ab.

 

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IC! BERLIN FRANCK C. in Matt Gold
Diese Sonnenbrille sprudelt mit ihren coolen blau-grauen Gläsern, dem gebürsteten Azetat-Gestell mit passenden Bügeln und dem typischen ic! Berlin-Scharnier aus Gold nur so vor Persönlichkeit.

 

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ALLIED METAL WORKS A120 Matte Antique Gold Metal/Dark Tortoise ZYL
Dieses Gestell ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass Genies am besten im Team arbeiten: Die typischen schraubenlosen Scharniere von Allied Metal Works verschmelzen perfekt mit Bartons Perreiras unerreicht edlem Design.

 

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ANDERNE AEROPLANE MBK-M
Wir lieben diese kompromisslos auffällige Sonnenbrille von Anderne, ihre verspiegelten Gläser in aufregendem Violett und ihre verspielten Klappen.

Feature

Fine Craftsmanship

KBL

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Fine Craftsmanship: KBL

Fotos BERT SPANGEMACHER
Text DAGMAR SCHRAMM

Abseits der großen Namen gelingt es einigen kleineren Labels auf dem hart umkämpften Brillenmarkt zu glänzen. Individualität ist gefragt und welches Accessoire unterstreicht sie besser als eine Brille? Gutes Design, hochwertige Materialien und perfekte Verarbeitung sind die Grundlage für den Erfolg der Unternehmen. Das wichtigste aber ist die Persönlichkeit und das Herzblut, das die Menschen hinter der Marke investieren. 4SEE hat Ralph Albrecht, den Designer und Miteigentümer von KBL, und Yasunori Masunaga, CEO des gleichnamigen Brillenlabels, zu ihren Strategien und Zukunftsplänen befragt.

KBL steht für „kind of bohemian lifestyle“, was die Philosophie des frischen Labels auf den Punkt bringt: Das Unternehmen macht Brillen für Menschen, die den Spirit der Metropolen leben und lieben. Die Rahmen sind keine Statussymbole, sondern Ausdruck von Stilbewusstsein, Spaß und Lebensfreude. Dazu passt auch das gute Preis-Leistungsverhältnis, das KBL auszeichnet. Ins Leben gerufen wurde das Label 2009 von Adam und Kara Mendelsohn und Dave Barton in New York. Seit 2011 ist Ralph Albrecht mit an Bord, um KBL in Europa auf den Markt zu bringen.

Mittlerweile sind die drei Gründer nicht mehr für KBL tätig. Ralph Albrecht, der über jahrzehntelange Expertise im Brillenbusiness verfügt und namhafte Marken wie Alain Mikli, Oliver Peoples und Barton Perreira zu seinen Referenzen zählt, hat den Glauben an das Label nicht verloren. Und auch der erfahrene Produzent der Frames hat das Potenzial der Marke rechtzeitig erkannt und in KBL Eyewear investiert. Heute ist sie aus den angesagten Läden und von den Nasen echter Trendsetter nicht mehr wegzudenken.

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Ralph, wie hast du es geschafft, KBL weiterzuentwickeln?
Ich habe KBL strategisch neu ausgerichtet. Dazu gehören die Ableitung des Namens, ein neues, hochwertiges und extrem robustes Scharnier und der Lifestyle-Aspekt, der wie eine verbindende Klammer funktioniert. Wir haben beispielsweise die Silhouette des Empire State Buildings in das Metall der Bügel eingeprägt, kein anderes Gebäude steht so sehr für das aufregende Leben in den Metropolen. Und genau das repräsentieren auch unsere Brillen.

Du hast kurzerhand die Design-Entwicklung selbst in die Hand genommen…
Ja! Wir brauchten ja eine neue Kollektion und es gab nur einige wenige Entwürfe, auf die wir aufsatteln konnten. Ich kenne mich mit den Herstellungsprozessen bestens aus, also habe ich kurzerhand selbst zu Block und Bleistift gegriffen. Ideen habe ich genug und die Profis, die bei unserem Produzenten arbeiten, können die zu funktionierenden Rahmen machen. Mein erster Entwurf, die All American Rocket, ist direkt in die Serienproduktion gegangen – ohne dass es je einen Prototypen gab. Das Modell ist heute noch ein absoluter Bestseller.

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Woher kommen deine Ideen?
Ich lasse mich von Fassungen aus 60er, 70er oder 80er Jahren inspirieren. Die Designs waren toll, aber sie funktionieren heute nicht mehr. Deshalb baue ich sie so um, dass die Essenz erhalten bleibt, aber etwas ganz neues entsteht. Aber auch Architektur, Uhren oder Schuhe können Vorbilder für neue Brillen sein.

Welche Materialien verwendest du?
Wir nutzen vor allem italienisches Acetat und Titan aus Japan. Wir legen Wert auf eine extrem hochwertige Fertigung. Unsere Bügel zum Beispiel werden aus Acetatplatten gelasert, nicht gefräst. Das ist einfach exakter und es fällt weniger Materialabfall an, was die Umwelt schont. Wir setzen auf genormte Produktionsqualität, die wir mit Handarbeit kombinieren. Dazu gehören der Zusammenbau und das Polieren der Rahmen, das machen erfahrene Kräfte in unserer japanischen Produktionsstätte. Auch die Gläser sind etwas Besonderes, wir kooperieren zum Beispiel mit dem bekannten italienischen Hersteller Barberini, um die außergewöhnlichsten Farbverläufe anbieten zu können.

Was können wir in Zukunft von KBL erwarten?
Wir werden demnächst zwei Sonderkollektionen präsentieren: KBL photochromatic mit mineralischen Gläsern, die sich in der Sonne verlauffarben einfärben. Haucht man die Gläser an, erscheint das KBL photochromic Logo. KBL pure classic werden wir auf der SILMO 2016, der wichtigsten Optikmesse in Paris, präsentieren – hier kombinieren wir Betatitan mit Features der 80er und 90er Jahre und lassen diese Epochen, die in der Brillenbrache bedeuten waren, wieder neu aufleben. Die Modelle wird es in unterschiedlichen Größen geben, auch in Übergrößen.
Eins ist sicher: Die Ideen gehen uns nicht aus.

KBLeyewear.eu

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